50 Jahre Makrolon®
Vor fünf Jahrzehnten entwickelte Bayer einen Kunststoff, der bis heute zu den vielseitigsten und erfolgreichsten Thermoplasten seiner Art gehört: Makrolon®.
Als Multi-Talent hat er viele Bereiche des täglichen Lebens erobert und startet mit neuen Anwendungen in eine vielversprechende Zukunft.
Manche Erfindungen sind zukunftsweisend: Die Entdeckung, die der Bayer-Chemiker Dr. Hermann Schnell vor 50 Jahren machte, gehört zweifellos dazu. Aus Dian, dem seit längerem bekannten Kondensationsprodukt von Phenol und Aceton, stellte er mit Phosgen einen Polykohlensäureester her, der unerwartet gute Eigenschaften als Kunststoff zeigte. Am 17. Oktober 1953 wurde Schnells Erfindung patentiert und ging später in Produktion. Zunächst als hauchdünne, aber extrem reißfeste Makrofol®-Folie, die unter anderem bei Agfa für die Herstellung von Filmen genutzt wurde.
Fünf Jahre später trat der neue Kunststoff unter dem Namen Makrolon® zu einem beispiellosen Siegeszug rund um den Erdball an. Kein Wunder, denn das Bayer-Produkt zeichnet sich durch Eigenschaften aus, die nur ein hochwertiges Polycarbonat bietet: Makrolon® ist praktisch unzerbrechlich sowie leicht und schlagzäh auch bei extrem tiefen Temperaturen; es ist leicht formbar und hat dennoch vorbildliche thermische Formbeständigkeit. Vor allem aber ist Makrolon® durchsichtig wie Glas.
Mit seinen vielseitigen Eigenschaften eroberte das Bayer-Polycarbonat zahlreiche Bereiche des täglichen Lebens. Allein in den 60er- und 70er-Jahren erweiterte Bayer das Makrolon® Produktsortiment Schritt für Schritt auf mehr als 60 Typen und auf über 500 Farbnuancen.

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