Best Ideas
„Wachstumsmotor sind Innovationen aber nur dann, wenn sie im Zusammenspiel von Ideen, Technologien und Marktkenntnis schnell in wettbewerbsfähige Lösungen umgesetzt werden“, betont Manfred Rink, Leiter des Bereichs New Business bei Bayer MaterialScience. Deshalb hat das Unternehmen ein Instrumentarium entwickelt, mit dem Technologie- und Markttrends systematisch aufgespürt und bewertet werden. In Zusammenarbeit mit Kunden, Forschungsinstituten und Universitäten analysieren die Experten von New Business neueste Entwicklungen und Trends in der Polymertechnologie.
Zukunftsszenarien, die die Welt in 15 Jahren beschreiben, lassen Ideen für potenzielle Produkte und ihre Eigenschaften aufkommen. Dabei verlässt sich das Unternehmen nicht allein auf das eigene Know-how, sondern auch auf den Input kompetenter Partner – und hat deshalb das Netzwerkprojekt „Future Living 2020“ mit 13 Teilnehmern aus Industrie und Hochschule mit initiiert. Die Zukunftsszenarien ermöglichen, künftige Verbraucherbedürfnisse und neue Markttrends früh zu erkennen und zum richtigen Zeitpunkt marktreife Produkte und Anwendungen zu entwickeln.
Bei der Produktentwicklung setzen die Experten von Bayer MaterialScience auf die enge Zusammenarbeit mit potenziellen Kunden. Ein aktuelles Beispiel ist das Wand-Raumklangsystem „purSonic®“, entwickelt vom Polyurethan-Spezialisten Puren GmbH in Kooperation mit der Siemens AG und Bayer MaterialScience. Bei dieser neuen Klangtechnologie wird der Schall nicht über Lautsprecher, sondern – basierend auf einer Siemens-Technologie - über eine zum Schwingen gebrachte Fläche erzeugt. Ein dünnes Soundboard aus einem speziell entwickelten Polyurethan-Kombinationswerkstoff von Bayer MaterialScience, das in Wände, Decken oder Boden eingelassen wird, bewirkt über digitale Steuerung einen bestechenden Raumklang.
Ob innovative Werkstoffe von Bayer MaterialScience nun Einsatz finden bei Operationsmikroskopen der Firma Leica Microsystems, beim FlatTV™ Plasma-Flachfernseher von Philips, im Fahrradsattel-Modell des renommierten italienischen Anbieters Selle Royal S.p.A., bei kratzresistenten Lackrohstoffen mit nanoskaligen Strukturen, oder fälschungssicheren Datenspeichern aus der Polycarbonatfolie Makrofol® ID: Am Anfang der Entwicklung standen stets zukunftsträchtige Ideen. „Best Ideas“ sind für das Unternehmen und seine Kunden Schlüssel zu einer erfolgreichen Zukunft.
Best Practices
Gleichzeitig können Bayer MaterialScience und seine Kunden in unterschiedlichen Branchen auf ein seit Jahren bewährtes Portfolio von Produkten, Anwendungen und Technologien vertrauen. Hier zeichnet sich Bayer MaterialScience durch enorme Erfahrung und hoch entwickelte Technologien aus. „Best Practices“ sind der Garant für hochwertige Qualitätsprodukte.
Dabei finden sich auch für bewährte Produkte immer wieder neue Anwendungsgebiete. So ist der Siegeszug des vor über 50 Jahren erfundenen Makrolon® ungebrochen, zum Beispiel als Überdachung von Sportstadien wie dem Olympia-Stadion in Athen, bei der Herstellung optischer Datenträger wie CDs und DVDs, bei Autoscheiben wie den hinteren Seitenscheiben verschiedener smart-Modelle oder im Panoramadach des smart forfour.
Die enge Zusammenarbeit mit den Kunden ist für die Experten des Unternehmens auch bei der Erschließung neuer Anwendungen für bewährte Produkte unverzichtbar.
Sichtbares Ergebnis einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit Partnern der Automobil-Zulieferindustrie ist der markante Kühlergrill der neuen Audi Baureihen A 6 und A 8. Für „Audis neues Gesicht“ haben die Fachleute von Bayer MaterialScience einen Werkstoff maßgeschneidert entwickelt. Hergestellt wird der komplette, lackierte Kühlergrill von der Gerhardi Kunststofftechnik GmbH in Lüdenscheid, Systemlieferant und Entwickler des Stoßfängersystems inklusive Kühlergrill ist die Dynamit Nobel Kunststoff GmbH in Weißenburg. „Dank der engen Kooperation zwischen den Experten von Bayer MaterialScience, Gerhardi, Dynamit Nobel und Audi gelang es in nur rund zwei Monaten, eine Lösung zu entwickeln, die allen Anforderungen von Audi gerecht wurde“, blickt Lutz Greitemann, Leiter Key Account bei Gerhardi, zurück.
Best Services
Neben „Best Ideas“ und „Best Practices“ verspricht Bayer MaterialScience seinen Kunden „Best Services“ in allen Teilen der Welt. In Regional Service Centern, Systemhäusern, Technikumseinrichtungen und Labors stehen Experten des Unternehmens mit ihrem speziellen Know-how zur Verfügung.
In speziellen CD- und DVD-Labors können Kunden die Fertigung ihrer Datenträger optimieren.
Das „Thermoplastics Testing Center“ in Krefeld-Uerdingen bietet neben rund 200 verschiedenen Prüfungen für Thermoplaste auch die Herstellung von Granulat und Prüfkörpern an. Davon können Compoundeure, Extrudeure, Spritzgießer, Rohstoffhersteller sowie Automobilproduzenten und deren Zulieferer weltweit profitieren.
Im Werk Leverkusen hat das Unternehmen Anfang Juni 2004 ein neues Technikum für Polycarbonatfolien eingeweiht. Marketingleiter Norbert Kinzel erläutert: “Im neuen Technikum steht das gesamte Equipment für die unterschiedlichen Schritte der Folienverarbeitung zur Verfügung.”
Und in den Color Competence Centern in Filago (Italien), Newark (Ohio, USA) und in Map Ta Phut (Thailand) bieten die Spezialisten von Bayer MaterialScience den Kunden Antworten auf alle Fragen rund um Farben und Effekte von Kunststoffoberflächen.
Mit der Kombination von „Best Ideas“, Best Practices“ und „Best Services“ ist Bayer MaterialScience angetreten, gemeinsam mit seinen Kunden Visionen zu verwirklichen. Die zahlreichen Beispiele dokumentieren diesen erfolgreichen Weg. Mit „VisionWorks“ leistet Bayer MaterialScience seinen Beitrag zum neu formulierten Selbstverständnis des Konzerns: „Bayer – das Erfinderunternehmen“.
Leverkusen, 2005-03-18

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