Mit innovativen Rohstoffen und zukunftsweisenden Entwicklungen schützt Bayer MaterialScience die wichtigste Ressource der Erde.
Wir leben auf einer Wasserwelt - mehr als zwei Drittel der Erdoberfläche werden von Ozeanen, Meeren, Binnengewässern und Flüssen umspült. Ohne Wasser wäre es hier, auf dem „Blauen Planeten“, so trostlos wie auf dem Mars. Was allerdings das tatsächliche Trinkwasservorkommen auf der Erde anbelangt, so trügt der schöne Schein: Nur eine vergleichsweise geringe Menge der rund 1,4 Milliarden Kubikkilometer irdischen Wassers entfällt auf Süßwasser. Der rapide Anstieg des globalen Wasserverbrauchs trägt darüber hinaus weiter zur Verknappung der Öko-Ressource Nummer eins bei. Und dies beileibe nicht nur in den so genannten Trockenzonen ...
So gibt es zwar in Großbritannien normalerweise Wasser in rauen Mengen - zumindest sofern es von oben kommt. Trotzdem musste im Frühjahr 2006 im Großraum London das Nutzwasser rationiert werden. Im Jahr zuvor hat es in der Region geradezu verblüffend selten geregnet. Hinzu kommt aber, dass das Wasserrohrleitungssystem auf der Insel teils noch aus dem viktorianischen Zeitalter stammt. Folge: Bis zu 30 Prozent des durch die porösen Rohre gepumpten Wassers versickern ungenutzt.
Erfolgsprojekt mit Auszeichnung
„Das ist ein echtes Problem - ökologisch wie ökonomisch“, bestätigt Dr. Malte Homann, Korrosionsschutz-Experte der Business Unit Coatings, Adhesives & Specialties bei Bayer MaterialScience. „Zum Glück haben die Wassergesellschaften in Großbritannien mittlerweile darauf reagiert und investieren große Summen in die grundlegende Sanierung ihrer Trinkwasser-Rohrsysteme.“ Etwa die South West Water plc, in deren Auftrag der Lackhersteller E. Wood und der Applikateur TJ Brent Ltd. seit Anfang 2000 ein überaus erfolgreiches Projekt im Südwesten Englands realisieren.
Entscheidenden Anteil daran hat die lösemittelfreie Polyurea (Polyharnstoff)-Innenbeschichtung Copon Hycote 169, die auf dem aliphatischen Lackrohstoff Desmodur® N von Bayer MaterialScience und speziellen Aminen basiert. Die UK Society for Trenchless Technology (UKSTT) hat die ambitionierte Sanierungsmaßnahme 2003 als „bestes Renovierungsprojekt für große Rohrleitungssysteme“ ausgezeichnet.
Ohne Wasser wäre es hier, auf dem „Blauen Planeten“, so trostlos wie auf dem Mars.
Die Wassergesellschaften in Großbritannien investieren große Summen in die grundlegende Sanierung ihrer Trinkwasser-Rohrsysteme.

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