Reifeprüfung in Plymouth
Seine Reifeprüfung hat das Zweikomponenten-Lacksystem in Plymouth absolviert. Galt es doch dort, erstmals Rohrleitungen mit einem Innendurchmesser von mehr als 90 Zentimetern mit der innovativen Beschichtung zu sanieren. „Früher hat man in solchen Fällen Thermoplast-Rohre in die alten Leitungen geschoben“, erklärt Andreas aus der Wieschen, der zuständige Laborleiter bei Bayer MaterialScience. „Bei dieser Methode geht einiges an Kapazität verloren, weil das neu eingebrachte Thermoplast-Rohr den Innendurchmesser der Originalleitung verkleinert, wohingegen der Wasserbedarf in Ballungszentren aber ständig steigt“, fügt er hinzu.
Zudem müssen bei der Rohr-in-Rohr-Methode hinterher die Hausanschlüsse neu aufgebohrt und abgedichtet werden. Nimmt man Epoxidharz-Systeme, so ist auch eine aufwändige Nacharbeit notwendig. Denn nach dem Auftragen der Epoxidbeschichtung muss einige Zeit forciert mit Luft nachgetrocknet werden. Und ist dann endlich alles ausgehärtet, wird ausgiebig gespült, desinfiziert und inspiziert. Alles in allem dauert das zwei bis drei Tage. Ein immenser Nachteil für die betroffenen Haushalte, so aus der Wieschen. Ohne Wasser steht das Leben still.
Vollautomatische Applikation
Hier bietet der Polyharnstoff Copon Hycote deutliche Vorteile: es härtet schon bei zehn Grad Celsius von selber innerhalb von Minuten vollständig aus und hat bereits dann seine Endeigenschaften erreicht. Ist das jeweilige Rohrsystem nicht allzu verwinkelt, fließt gleich am selben Tag wieder sauberes Wasser. „Dies bedeutet aber auch, dass im Winter keine Zwangspause für die Sanierungsteams anfällt. Angesichts der immer noch großen Aufgaben in Großbritannien ist das ein Riesenvorteil“,argumentiert Homann.
Appliziert wird die 1,5 Millimeter dicke Innenbeschichtung per Spritzroboter mit Rotationszerstäuber. Auch das ein technologischer Quantensprung. Dazu ermöglichen die verwendeten Lackrohstoffe von Bayer MaterialScience Lacksysteme mit jahrzehntelanger Lebensdauer. Neben den sehr guten Korrosionsschutzeigenschaften sorgt ihr blasenfreier Auftrag für eine extrem glatte Lackoberfläche. Ablagerungen und Algenbildung haben da keine Chance.
Bis zu 30 Prozent des durch die porösen Rohre gepumpten Wassers versickern ungenutzt.
Firma E. Wood formuliert ein speziell auf die anspruchsvolleren Erfordernisse abgepasstes Zweikomponenten-Polyurethan-Lacksystem für komplexe „Semi-Structural Linings“: Copon Hycote 169 HB.
Appliziert wird die 1,5 Millimeter dicke Innenbeschichtung per Spritzroboter mit Rotationszerstäuber. Auch das ein technologischer Quantensprung.

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