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Die Prüftechnik, fester Bestandteil des weltweiten Netzwerks der Technical Center

Kontrolle ist besser

Mit weltweit akkreditierter und spezialisierter Prüftechnik fühlt Bayer MaterialScience Werkstoffen auf den Zahn und hat ein offenes Ohr für die Bedürfnisse des Marktes.

Mit weltweit akkreditierter und spezialisierter Prüftechnik fühlt Bayer MaterialScience Werkstoffen auf den Zahn und hat ein offenes Ohr für die Bedürfnisse des Marktes.
Für die Werkstoff-Prüfer von Bayer MaterialScience ist es jedes Mal ein Erfolg, wenn in ihren Labors etwas kaputt geht. Zumindest sofern dies kontrolliert und unter wissenschaftlichen Bedingungen geschieht. Und dazu braucht es teils erhebliche Anstrengungen:
Mit modernster Prüftechnik werden in der Abteilung Physical Testing der Business Unit Polyurethanes neu entwickelte Schuhsohlen aus Polyurethan schon mal tagelang in die Mangel genommen. Bis selbst der kleinste Riss im Profil irgendwann zum völligen Bruch der Sohle führt und so die Belastungsgrenzen des Materials aufgezeigt werden. Solche wichtigen Werkstoff-Kennwerte misst auch die Laborwaschanlage der Business Unit Coatings, Adhesives and Sealants: Hier gilt es, innovative Lack-Rezepturen auf ihre Widerstandsfähigkeit abzuklopfen, um – wie bei den Hunderten anderer Prüfverfahren von Bayer MaterialScience – mit neuen Erkenntnissen die Materialeigenschaften der Produkte ständig zu optimieren.
Beispielsweise hat das Thermoplastics Testing Center der Business Unit Polycarbonates für den Bereich Automotive Glazing ein innovatives Prüfverfahren entwickelt, das eine praxisnahe Bestimmung der Kratzfestigkeit von Automobil- beziehungsweise Streuscheiben oder lackierten Bumpern erlaubt.
Unter weitgehend realistischen Bedingungen für Fahrzeuge im vollen Fahrtwind werden hier Test-Oberflächen mit Sandpartikeln “beschossen”, die zuvor auf Geschwindigkeiten von bis zu 150 Stundenkilometer beschleunigt wurden. Die Quantifizierung der Kratzfestigkeit erfolgt über optische Nachuntersuchungen.
Wie lebenswichtig Prüftechnik sein kann, verdeutlichen nicht zuletzt die Crash-Simulationen zum Fußgängerschutz: Mit den im Prüflabor und in realen Crash-Tests ermittelten Werkstoff-Kennwerten von Thermoplasten und Polyurethanen für die Automobilindustrie füttern die Experten von Computer Aided Engineering anschließend ihre Simulationsprogramme. Dann wird am Monitor analysiert, wie und wo die Frontpartien von Fahrzeugen verbessert werden müssen, um Passanten bei Unfällen vor schweren Verletzungen zu schützen.
Schuhproduzenten, Automobilhersteller, Verbraucherschutzorganisationen und Gesetzgeber stellen weltweit immer höhere Qualitäts- und Sicherheitsansprüche, bevor Gebrauchsgüter in den Handel gelangen. Mit hochwertigen Werkstoffen und gezieltem technischen Support hilft Bayer MaterialScience seinen Kunden, diesen hohen Anforderungen gerecht zu werden.
“Die Prüftechnik ist fester Bestandteil des weltweiten Netzwerks unserer Technical Center in Leverkusen, Uerdingen, Pittsburgh und Shanghai”, unterstreicht Dr. Dieter Holtkamp, Leiter von Physical Testing, die globale Expertise von Bayer MaterialScience. “Und diese muss mindestens so gut sein wie die qualitativ hochwertigen Materialien, die wir auf den internationalen Märkten verkaufen.” Für alle Labors des Netzwerks hat der Ausbau der Prüfkompetenz einen hohen Stellenwert. Sowohl bei den standardisierten Werkstoff-Prüfungen als auch bei den anwendungsspezifischen Halbzeug- und Bauteilprüfungen. Die hohe Kompetenz von Bayer MaterialScience wird dabei belegt durch Akkreditierungen und Zertifizierungen, die die Prüflabors in vielen Ländern erhalten haben. Damit ist jederzeit die Verlässlichkeit der Ergebnisse sichergestellt, sodass für die Kunden oft aufwändige Eingangsprüfungen entfallen und so Modell-Zykluszeiten verkürzt werden. In vielen Ländern anerkannt, erleichtert die Akkreditierung zudem die Zusammenarbeit mit global ausgerichteten Kunden.