2006: „zaZen“ – neue Wege zur automobilen Erleuchtung
Die Weltneuheit von BayerMaterialScience und Rinspeed: Eine holografische Bremsleuchte markiert den Startpunkt einer neuartigen Lichttechnik im Fahrzeugbau.
Dabei wird die transparente Makrolon®-Heckscheibe zur holografischen Leuchtfläche.
2005: Kleine Röhren in großem Maßstab
Kohlenstoff-Nanoröhrchen (Carbon Nanotubes, CNT) können erstmals in höchster Qualität und deutlich preiswerter als bisher im industriellen Maßstab hergestellt werden. Die innovativen Baytubes® faszinieren durch ihre einmaligen Materialeigenschaften.
2004: Quantensprung in der Salzsäure-Elektrolyse
Start für die erste Anlage auf Basis der Sauerstoffverzehrkathoden(SVK)-Technologie im Bayer MaterialScience-Standort Brunsbüttel, Deutschland. Vorteil für die Produktion von Chlor aus Salzsäure: Das neue Elektrolyse-Verfahren kommt gegenüber dem etablierten Diaphragmaprozess mit rund 30 Prozent weniger elektrischer Energie aus.
2003: Eine für alle(s)
Macau führt weltweit die erste multifunktionale Chipkarte ein - die "Bürgerkarte". Die hoch fälschungssicheren Ausweise bestehen aus einem Multilayersystem aus Makrofol® ID-Spezialfolien. Die intelligenten Ausweise im Scheckkartenformat sind Personalausweis, Führerschein, Kranken- und Sozialversicherungskarte, Studentenausweis und elektronisches Zahlungsmittel in einem.
2002: Metall-Sandwich mit bestem Flammschutz
Eine neue Hochdruck-Verarbeitungstechnologie zur Einarbeitung von Feststoffen in Hartschäume erlaubt die Herstellung von Metall-Sandwichelementen mit verbessertem Brandverhalten. Die Optimierung wird möglich, weil sich bei der neuen Technologie hochwirksame feste Flammschutzmittel einsetzen lassen.
2001: Einstieg in China
Die Bauarbeiten an der Polyisocyanat-Anlage in Caojing beginnen. Damit wird die Grundlage für die Expansion in den asiatischen Markt gelegt. Außerdem entsteht ein anwendungstechnisches Labor für Lacksysteme in Shanghai.
2000: Ausgezeichnet!
Bayer erhält den Green Chemistry Challenge Award für umweltfreundliche Lackierungen, bei denen organische Lösemittel reduziert wurden.
1995: PUR für alles!
Jetzt ist es komplett: Die erste Instrumententafel eines Pkw, die vollständig aus Polyurethan hergestellt wird. Im Powder-Slush-Verfahren werden Bayfill®, Baydur STR® und - für die Oberflächenhaut-Desmopan® verarbeitet.
1994: Entscheidung mit Weitblick: Makrolon®-Scheinwerfer
Das erste Automobil mit Scheinwerfer-Streuscheiben, die nicht aus Glas sind: Opel Omega, Jahrgang 1994. Statt Glas: Makrolon®.
1989: Lösemittel: Wasser
Erstmals gelingt es, einen Zweikomponenten-Polyurethanlack im Lösemittel Wasser zu formulieren und zu applizieren. Die Kombination aus Bayhydrol® / Desmodur® führt zu einer deutlichen Reduzierung der Lösemittelemission. Diese Technologie wird von Bayer breit angemeldet; in den Folgejahren wird das Grundpatent Bayer zugesprochen.
1985: Farbstabil
Das erste nicht verfärbende Hydroxyl-Polyurethan steht zur Verfügung.
1982: Makrolon® - Top-Hit für optische Speichermedien
Mit der Entwicklung der Compact Disc durch Philips Electronics N.V. wird eine neue Ära in der Informationsspeicherung eingeleitet. Als Basismaterial für diese optischen Datenträger (CD und DVD) wird der Funktionskunststoff Polycarbonat (PC) Makrolon® von Bayer Polymers eingesetzt.
1972: Klebt (fast) alles, was Kunststoff oder Gummi ist
Die Entwicklung des ersten Hydroxyl-Polyurethans mit besonders breitem Kunststoff- und Gummi-Adhäsions-Spektrum (Desmocoll® 510) wird vom Markt sehr positiv aufgenommen.
1969: Beste Erfahrungen beim Fahren
Zwei Bayer-Produkte machen Karriere im Auto: Sportwagen fahren mit Stoßfängern aus Bayflex®. Auch PKW-Karosserieteile aus Baydur® bewähren sich in der Praxis.
1965: Schuhe in Bestform
Die ersten Schuhe erhalten Formsohlen aus Polyurethan – die Erfolgsstory von Bayflex® beginnt.
1962: Großer Fortschritt: großtechnische Produktionen
Bayer entwickelt thermoplastisch verarbeitbare Polyurethan-Elastomere (Desmopan®). In Kombination mit neu entwickelten carboxylierten Acrylnitrit-Butadien-Latices wird damit die großtechnische Herstellung von latexgebundenen Vliesstoffen ermöglicht.
1956: Immer besser - PUR-Lacke
Fortschritte in der Arbeitshygiene ermöglichen das monomerenarme Polyisocyanat Desmodur® L, mit dem der Siegeszug der PUR-Lacke beginnt. Durch die einfache Vernetzungsreaktion werden hochbeständige Lacke ermöglicht.
1953: Mit Patent: Makrolon® (Polycarbonat)
Aus Dian (seit längerem bekanntes Kondensationsprodukt von Phenol und Aceton) stellt der Bayer-Chemiker Dr. Hermann Schnell mit Phosgen einen Polykohlensäureester her. Das Produkt beweist unerwartet gute Eigenschaften als Kunststoff. Am 17. Oktober 1953 wird Schnells Erfindung patentiert und geht später in Produktion. Zunächst als hauchdünne, aber extrem reißfeste Makrofol®-Folie, die unter anderem bei Agfa für die Herstellung von Filmen genutzt wird.
Es folgen aromatische Polycarbonate mit Kunststoffeigenschaften. Das Polycarbonat Makrolon wird patentiert.
1950: Drahtlacke, Klebstoffe
Der Forschung gelingt die Entwicklung von elektrisch isolierenden Drahtlacken. Das Resultat ist Desmodur® AP stabil. Mit idealen Eigenschaften für lötbare PUR-Lacke.
Bei Klebstoffen werden die ersten Hydroxyl-Polyurethane (Desmocoll® 176) eingeführt.
1948: Prosit auf den Erfolg
PUR-Hartschaumstoffe werden zur Isolation von Behältern eingesetzt. Eine der ersten Anwendungen: das doppelwandig isolierte Bierfass.
1942: Ab jetzt wird maßgeschneidert
Die Entwicklung von Gießelastomeren und thermoplastischen Polyurethanen beginnt. Es werden nicht mehr nur einfach Verbindungen hergestellt. Vielmehr baut man jetzt nach dem Prinzip der Polyaddition ganz gezielt Muster und Strukturen auf - für Lösungen nach Maß.
1937: Bühne frei für Polyurethan
Otto Bayer (1902 - 1982) entwickelt das neue Verfahren der Polyisocyanat-Polyaddition und eröffnet damit die Ära der Polyurethanchemie Damit wird das wichtigste Kapitel moderner Lack- und Klebstoffrohstoffe aufgeschlagen.
Das Ziel seiner am 13.11.1937 patentierten Grundidee: Verspinnbare Produkte aus Hexan-1,6-diisocyanat (HDI) und Hexa-1,6-diamin (HDA).
1905: Die Basis für spätere Erfolge
Die Suche nach einem unbrennbaren Lackrohstoff führt zur Entdeckung von Cellit®. In den darauf folgenden Jahren wird das Produkt vor allem in Spannlacken für Flugzeuge und Luftschiffe eingesetzt.

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